Facts & Figures

(Quelle: Statistisches Amt BS, 2016)

Zahlen und Fakten zu Schule und Berufswahl

Während vor einigen Jahrzenten noch rund dreimal so viele Frauen wie Männern über keine nachobligatorische Bildung verfügten, haben sich die Bildungsabschlüsse der unter 45-Jährigen angenähert. Frauen schliessen heute sogar etwas häufiger allgemeinbildende Schulen (Gymnasium, Fachmittelschule, Fachhochschule, Universität) ab.
(Statistik der Bildungsabschlüsse 2016, BFS)

 

Geschlechterrollenbilder bei der Berufs- und Studienwahl erweisen sich als beharrlich: Buben entscheiden sich eher für technische Berufe und Natur- oder Ingenieurwissenschaften, während Mädchen sich für Geistes- und Sozialwissenschaften interessieren und soziale Berufe ergreifen. So sind beispielsweise im Gesundheitswesen nur rund 9 %, in der Informatik über 93 % der Lernenden männlich.
(Statistik der Lernenden 2015, BFS)

 

2019 wählten junge Frauen aus 80, junge Männer aus 104 Lehrberufen. Rund 50 % der weiblichen Lernenden entschieden sich für die vier Berufsrichtungen Kauffrau, Fachfrau Gesundheit, Fachfrau Betreuung und Detailhandlesfachfrau, während 50 % der männlichen Lernenden aus neun Berufen auswählten.
(Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt 2019)

 

Das Geschlecht der Lehrperson hat keinen Einfluss auf die Leistung von Schülerinnen und Schülern: Weder Schülerinnen noch Schüler profitieren von einer Lehrperson desselben oder des anderen Geschlechts.
(Helbig 2010, Neugebauer et al. 2011)

 

Facts & Figures 2019

 

Facts & Figures 2019 (barrierefrei)