Warum will sie Verkäuferin werden, aber nicht Automechanikerin? Weshalb will er später einmal Kinder haben, denkt aber nicht an Teilzeitarbeit? Vielleicht, weil viele Jungen und Mädchen noch immer von geschlechtstypischen Berufsbildern und Lebensentwürfen geprägt sind. Junge Menschen sollen denjenigen Beruf lernen, der ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht – unabhängig von ihrem Geschlecht.
Die Abteilung Gleichstellung hat hierzu ein breit angelegtes Aktionsprogramm entwickelt, das im aktuellen Legislaturplan von Basel-Stadt festgehalten ist:
Die Abteilung Gleichstellung hat hierzu ein breit angelegtes Aktionsprogramm entwickelt, das im aktuellen Legislaturplan von Basel-Stadt festgehalten ist:
Aktionsprogramm «no limits!» zur Öffnung der Berufswahl und Stärkung von vielfältigen Lebensentwürfen
Es umfasst folgende Projekte:
no limits! - der Workshop
Der eintägige Workshop, der im Dezember 2011 zum ersten Mal mit zwei Klassen der Schule für Brückenangebote durchgeführt worden ist, thematisiert den Übergang von der Schule ins Berufsleben und lädt dazu ein, Geschlechterstereotypen zu hinterfragen. Beim Besuch von Berufsleuten in Basler Betrieben erforschen die Jugendlichen mit der Kamera fremde Lebensentwürfe, am Nachmittag setzen sie sich in einer theaterpädagogischen Intervention mit den eigenen Zukunftsvorstellungen auseinander.
Der Workshop ist in Zusammenarbeit mit der Medien- und TheaterFalle, dem Worldshop und KOJE entwickelt worden. Neben der diesjährigen Durchführung an der SBA bieten wir ihn neu auch für weitere Gruppen (max. 20 Jugendliche) an.
Anfragen: regula.buehlmann[at]bs.ch; 061 267 66 05.
Der eintägige Workshop, der im Dezember 2011 zum ersten Mal mit zwei Klassen der Schule für Brückenangebote durchgeführt worden ist, thematisiert den Übergang von der Schule ins Berufsleben und lädt dazu ein, Geschlechterstereotypen zu hinterfragen. Beim Besuch von Berufsleuten in Basler Betrieben erforschen die Jugendlichen mit der Kamera fremde Lebensentwürfe, am Nachmittag setzen sie sich in einer theaterpädagogischen Intervention mit den eigenen Zukunftsvorstellungen auseinander.
Der Workshop ist in Zusammenarbeit mit der Medien- und TheaterFalle, dem Worldshop und KOJE entwickelt worden. Neben der diesjährigen Durchführung an der SBA bieten wir ihn neu auch für weitere Gruppen (max. 20 Jugendliche) an.
Anfragen: regula.buehlmann[at]bs.ch; 061 267 66 05.
no limits! an der Basler Berufs- und Bildungsmesse
Botschafterinnen und Botschafter aus "untypischen" Berufen mischten sich 2008 und 2010 an der Basler Berufs- und Bildungsmesse unter die Messebesucher/innen. Auf ihren Schärpen war zu lesen: "Ich bin Fachmann Betreuung" oder "Ich bin Polymechanikerin". Sie verteilten Karten für den no-limits!-Wettbewerb, führten mehrere Hundert Gespräche mit Jugendlichen und ermutigten sie, sich auch über "untypische" Berufe zu informieren.
«no limits!» ist wieder vom 18. bis 20. Oktober 2012 an der Basler Berufs- und Bildungsmesse im Messezentrum vertreten.
www.basler-berusmesse.ch
Basler Berufs- und Bildungsmesse 2010: BaZ-Artikel, Foto
Botschafterinnen und Botschafter aus "untypischen" Berufen mischten sich 2008 und 2010 an der Basler Berufs- und Bildungsmesse unter die Messebesucher/innen. Auf ihren Schärpen war zu lesen: "Ich bin Fachmann Betreuung" oder "Ich bin Polymechanikerin". Sie verteilten Karten für den no-limits!-Wettbewerb, führten mehrere Hundert Gespräche mit Jugendlichen und ermutigten sie, sich auch über "untypische" Berufe zu informieren.
«no limits!» ist wieder vom 18. bis 20. Oktober 2012 an der Basler Berufs- und Bildungsmesse im Messezentrum vertreten.
www.basler-berusmesse.ch
Basler Berufs- und Bildungsmesse 2010: BaZ-Artikel, Foto
no limits! - der Schulworkshop
Um den Erfolg der Botschafterinnen und Botschafter an der Berufs- und Bildungsmesse nachhaltig zu stärken, ist eine Integration junger Berufsfrauen und -männer als Multiplikatoren im berufskundlichen Unterricht nötig. Ziel ist es, Regeln und Mechanismen zur Herstellung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien sichtbar zu machen und zu reflektieren. Im Rahmen von Unterrichtseinheiten sprechen die Botschafterinnen und Botschafter Jugendliche und Lehrpersonen aktiv an und erzählen von ihrem Berufsweg und Berufsalltag.
Um den Erfolg der Botschafterinnen und Botschafter an der Berufs- und Bildungsmesse nachhaltig zu stärken, ist eine Integration junger Berufsfrauen und -männer als Multiplikatoren im berufskundlichen Unterricht nötig. Ziel ist es, Regeln und Mechanismen zur Herstellung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien sichtbar zu machen und zu reflektieren. Im Rahmen von Unterrichtseinheiten sprechen die Botschafterinnen und Botschafter Jugendliche und Lehrpersonen aktiv an und erzählen von ihrem Berufsweg und Berufsalltag.
Ch♀♂se it
Ein grosser Erfolg innerhalb des Aktionsprogramms ist das dreitägige Projekt "choose it!", das vom Erziehungsdepartement ein- bis zweimal jährlich an den Orientierungsschulen Basel-Stadt durchgeführt wird. Rund 200 Schülerinnen und Schüler der OS nehmen pro Jahr am Projekt teil und setzen sich mit ihren Lebensentwürfen auseinander. Höhepunkt des Projekts ist der Schnuppertag in der Berufswelt: Mädchen und Knaben lernen für ihr Geschlecht untypische Berufe wie Polymechanikerin und Kleinkinderbetreuer oder Hausmann kennen.
Kurzbeschrieb des Projekts
Mehr zum Projekt im Archiv
"Choose it!" ist das Nachfolgeprojekt zum Tochtertag
Ein grosser Erfolg innerhalb des Aktionsprogramms ist das dreitägige Projekt "choose it!", das vom Erziehungsdepartement ein- bis zweimal jährlich an den Orientierungsschulen Basel-Stadt durchgeführt wird. Rund 200 Schülerinnen und Schüler der OS nehmen pro Jahr am Projekt teil und setzen sich mit ihren Lebensentwürfen auseinander. Höhepunkt des Projekts ist der Schnuppertag in der Berufswelt: Mädchen und Knaben lernen für ihr Geschlecht untypische Berufe wie Polymechanikerin und Kleinkinderbetreuer oder Hausmann kennen.
Kurzbeschrieb des Projekts
Mehr zum Projekt im Archiv
"Choose it!" ist das Nachfolgeprojekt zum Tochtertag
no limits! - der Film
Um den Kreis der Jugendlichen, die wir erreichen, zu erweitern, drehen wir mit Worldshop den Film "no limits!". Portraitiert werden junge Leute, die am Anfang ihres Berufslebens stehen und sich für geschlechtsuntypische Berufe entschieden haben: Sarah beispielsweise absolviert eine Lehre als Velomechanikerin, Timon und Meriton besuchen die FMS mit Schwerpunkt Pädagogik. Der Film steht ab dem neuen Schuljahr zur Verfügung.
Um den Kreis der Jugendlichen, die wir erreichen, zu erweitern, drehen wir mit Worldshop den Film "no limits!". Portraitiert werden junge Leute, die am Anfang ihres Berufslebens stehen und sich für geschlechtsuntypische Berufe entschieden haben: Sarah beispielsweise absolviert eine Lehre als Velomechanikerin, Timon und Meriton besuchen die FMS mit Schwerpunkt Pädagogik. Der Film steht ab dem neuen Schuljahr zur Verfügung.
Pixi-Büchlein: Theatertrubel im Kindergarten
Auf Kindergartenstufe laden wir die Kinder ein, spielerisch verschiedene Rollen auszuprobieren. Die kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler im Pixi-Büchlein "Theatertrubel im Kindergarten" machen es vor und lassen sich bei der Rollenwahl nicht von Klischées beengen. Das Büchlein wird ab dem nächsten Schuljahr in den baselstädtischen Kindergärten verteilt.
Auf Kindergartenstufe laden wir die Kinder ein, spielerisch verschiedene Rollen auszuprobieren. Die kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler im Pixi-Büchlein "Theatertrubel im Kindergarten" machen es vor und lassen sich bei der Rollenwahl nicht von Klischées beengen. Das Büchlein wird ab dem nächsten Schuljahr in den baselstädtischen Kindergärten verteilt.
Aus Tochtertag wird Zukunftstag
Am 11.11.2010, dem zweiten Donnerstag im November, fand anstelle des "Tochtertags" in vielen Kantonen der "Zukunftstag" statt: Nicht nur Mädchen, sondern auch Jungs sollen in geschlechteruntypischen Berufen schnuppern und es bietet sich die Chance mit den Schülerinnen und Schülern das Thema Lebensentwürfe und Berufswahl zu thematisieren.
Weitere Infos: www.nationalerzukunftstag.ch
Am 11.11.2010, dem zweiten Donnerstag im November, fand anstelle des "Tochtertags" in vielen Kantonen der "Zukunftstag" statt: Nicht nur Mädchen, sondern auch Jungs sollen in geschlechteruntypischen Berufen schnuppern und es bietet sich die Chance mit den Schülerinnen und Schülern das Thema Lebensentwürfe und Berufswahl zu thematisieren.
Weitere Infos: www.nationalerzukunftstag.ch