Warum will sie Verkäuferin werden, aber nicht Automechanikerin? Weshalb will er später einmal Kinder haben, denkt aber nicht an Teilzeitarbeit? Vielleicht, weil viele Jungen und Mädchen noch immer von geschlechtstypischen Berufsbildern und Lebensentwürfen geprägt sind. Junge Menschen sollen denjenigen Beruf lernen, der ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht – unabhängig von ihrem Geschlecht.
Die Fachstelle hat hierzu ein breit angelegtes Aktionsprogramm entwickelt, das im aktuellen Legislaturplan von Basel-Stadt festgehalten ist:
Die Fachstelle hat hierzu ein breit angelegtes Aktionsprogramm entwickelt, das im aktuellen Legislaturplan von Basel-Stadt festgehalten ist:
Aktionsprogramm "Öffnung der Berufswahl und Stärkung von vielfältigen Lebensentwürfen"
Es umfasst folgende Projekte:
Ch♀♂se it 2010
Das Schulprojekt für die andere Wahl
Das Schulprojekt für die andere Wahl
Ein grosser Erfolg innerhalb des Aktionsprogramms ist das dreitägige Projekt "choose it!", welches zweimal jährlich an den Orientierungsschulen Basel-Stadt mit Unterstützung der Fachsstelle durchgeführt wird. Rund 200 Schülerinnen und Schüler der OS nehmen pro Jahr am Projekt teil und setzen sich mit ihren Lebensentwürfen und geschlechtsuntypischen Berufen auseinander. Im Rahmen von Unterrichtseinheiten erzählen junge Botschafterinnen und Botschafter mit untypischen Berufen von ihrem Berufsweg und Berufsalltag. Nächster Termin: 15. bis 17. September 2010.
Kurzbeschrieb des Projekts 2010
Mehr zum Projekt im Archiv
"Choose it!" ist das Nachfolgeprojekt zum Tochtertag
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"Choose it!" ist das Nachfolgeprojekt zum Tochtertag
"No limits!" an der Basler Berufs- und Bildungsmesse
Mädchen und Jungs kennen nur selten Vorbilder, die einen geschlechtsuntypischen Beruf ausüben, obwohl klar ist, dass es Männer mit sozialem Flair und Frauen mit technischem Geschick gibt.
17 Botschafter/innen aus "untypischen" Berufen mischten sich erstmals 2008 an der Basler Berufs- und Bildungsmesse unter die Messebesucher/innen. Auf ihren Schärpen war zu lesen: "Ich bin Fachmann Betreuung" oder "Ich bin Polymechanikerin". Sie verteilten Karten für den no-limits!-Wettbewerb, führten mehrere Hundert Gespräche mit Jugendlichen und ermutigten sie, sich auch über "untypische" Berufe zu informieren.
"No limits!" ist wieder vom 14. bis 16. Oktober 2010 an der Basler Berufs- und Bildungsmesse im Messezentrum vertreten.
17 Botschafter/innen aus "untypischen" Berufen mischten sich erstmals 2008 an der Basler Berufs- und Bildungsmesse unter die Messebesucher/innen. Auf ihren Schärpen war zu lesen: "Ich bin Fachmann Betreuung" oder "Ich bin Polymechanikerin". Sie verteilten Karten für den no-limits!-Wettbewerb, führten mehrere Hundert Gespräche mit Jugendlichen und ermutigten sie, sich auch über "untypische" Berufe zu informieren.
"No limits!" ist wieder vom 14. bis 16. Oktober 2010 an der Basler Berufs- und Bildungsmesse im Messezentrum vertreten.
Genderpower 2010 - die etwas andere Berufsorientierung
Um den Erfolg der Botschafter/innen an der Berufs- und Bildungsmesse nachhaltig zu stärken, ist eine Integration junger Berufsfrauen und -männer als Multiplikatoren im berufskundlichen Unterricht nötig. Ziel ist es, Regeln und Mechanismen zur Herstellung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien sichtbar zu machen und zu reflektieren. Mädchen und Jungen sollen sowohl als Individuum mit je eigener Geschichte als auch aufgrund ihrer Geschlechterzugehörigkeit wahrgenommen werden. Im Rahmen von Unterrichtseinheiten sprechen die Botschafter/innen Jugendliche und Lehrpersonen aktiv an und erzählen von ihrem Berufsweg und Berufsalltag.